Areca-Palme (Dypsis lutescens) Areca-Palme (Dypsis lutescens) – Bild 2 Areca-Palme (Dypsis lutescens) – Bild 3 Areca-Palme (Dypsis lutescens) – Bild 4 Areca-Palme (Dypsis lutescens) – Bild 5

Steckbrief

Areca-Palme

Dypsis lutescens

Auch bekannt als: Goldfruchtpalme, Chrysalidocarpus lutescens, Schmetterlingspalme, Bambuspalme, Goldpalme

Die Areca-Palme ist eine haustiersichere Zimmerpalme mit feinen, gefiederten Wedeln.

Auf einen Blick

Ungiftig
StandortHell bis sonnig
GießenAlle 3–7 Tage
PflegeMittel
Größeca. 120–250 cm

Kurzporträt

Die Areca-Palme ist eine durstige Zimmerpalme mit federleichten Wedeln.

Die Areca-Palme, botanisch lange als Chrysalidocarpus lutescens geführt, stammt aus den feuchten Wäldern Ost-Madagaskars. Im Topf wird sie meist 120 bis 250 Zentimeter hoch und wächst mit etwa 15 bis 25 Zentimetern pro Jahr eher langsam.

Was buschig und mehrstämmig aussieht, ist meist gar keine einzelne Palme. Im Handel stecken fast immer viele zusammengesetzte Sämlinge in einem Topf, oft bis zu vierzig Stück. Ihre goldgelben, bambusartigen Blattstiele gaben ihr den Namen Goldfruchtpalme.

Das spricht dafür

Ihre feinen Federwedel bringen viel tropisches Grün, sie ist ungiftig für Katzen und Hunde und befeuchtet durch ihre starke Verdunstung sogar die Raumluft.

Worauf zu achten ist

Sie will es gleichmäßig feucht und verträgt weder Staunässe noch einen ausgetrockneten Ballen. Trockene Heizungsluft und kalkhaltiges Wasser führen schnell zu braunen Spitzen und Spinnmilben.

Standort & Licht

Durch viel indirektes Licht bleibt die Areca-Palme dicht und kräftig.

Ideal ist ein heller Standort nah an einem Ost- oder Westfenster. Direkte Sonne verträgt sie nur in Maßen, hinter Glas verbrennt pralle Mittagssonne die Wedel und lässt sie vergilben. An volle Sonne sollte sie langsam gewöhnt werden. Mit Halbschatten kommt sie zwar zurecht, wächst aber deutlich langsamer. Dauerhaft unter etwa 15 °C wird es ihr zu kalt.

Gießen & Pflege

Die Areca-Palme ist durstig und darf nie ganz austrocknen.

Im Sommer gießt du etwa alle drei bis sieben Tage, im Winter alle ein bis zwei Wochen. Halte das Substrat gleichmäßig leicht feucht, lass nur die oberste Schicht antrocknen und vermeide sowohl Staunässe als auch völlige Trockenheit. Verwende weiches, kalkarmes Wasser, denn Kalk und Fluorid bräunen die Blattspitzen. Über hohe Luftfeuchte freut sie sich, in der Heizperiode hilft regelmäßiges Besprühen. Von Frühjahr bis Herbst düngst du sie als Starkzehrer alle zwei bis vier Wochen, im Winter gar nicht.

Umtopfen & Erde

Die Areca-Palme braucht nur selten einen neuen Topf.

Konkret heißt das alle zwei bis drei Jahre, junge Pflanzen jährlich. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr, wenn der Topf komplett durchwurzelt ist. Geh mit den Wurzeln vorsichtig um, denn sie können leicht brechen.

Als Substrat passt durchlässige Palmen- oder Grünpflanzenerde mit etwas Sand oder Perlit. Wegen der tiefen Pfahlwurzel nimmst du einen eher hohen Topf mit Abzugsloch und einer Drainageschicht am Boden. Der neue Topf sollte nur wenig größer sein als der alte.

Häufige Probleme

Trockene Luft und kalkhaltiges Gießwasser bräunen an der Areca-Palme die Blattspitzen, zu viel Sonne, Überdüngung oder Staunässe färben die Blätter gelb.

Häufige Probleme bei der Areca-Palme: Symptom, Ursache und Lösung
Symptom Woran es liegt Was hilft
Braune Blattspitzen Trockene Luft, kalk- oder fluoridhaltiges Wasser Luftfeuchte erhöhen, kalkarm gießen und besprühen
Gelbe Blätter Zu viel Sonne, Überdüngung oder Staunässe Standort, Düngung und Gießen anpassen
Spinnmilben Warme, trockene Heizungsluft Abduschen und die Luftfeuchte erhöhen

Vermehrung

Die Areca-Palme lässt sich nur schwer vermehren.

Am besten trennst du im Frühjahr einen bereits bewurzelten Bodentrieb vorsichtig vom Horst ab und topfst ihn einzeln in durchlässige Palmenerde. Halte ihn danach warm und gleichmäßig feucht.

Aus Samen zu ziehen ist zwar möglich, dauert aber sehr lange und verlangt konstante Wärme.

Giftigkeit

Die Areca-Palme ist ungiftig für Katzen und Hunde.

Die ASPCA listet die Areca-Palme mit eigenem Eintrag als ungiftig für Katzen und Hunde. Für Haushalte mit Tieren ist das ein Pluspunkt. Ungiftig heißt aber nicht essbar, Erde und Blätter gehören trotzdem nicht in Kinderhände.

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Zuletzt aktualisiert: 28.07.2026