Steckbrief
Bergpalme
Chamaedorea elegans
Auch bekannt als: Neanthe bella, Mexikanische Bergpalme, Zierliche Bergpalme, Chamaedorea, Collinia elegans
Die Bergpalme ist eine ungiftige Zimmerpalme, die auch dunkle Ecken verträgt.
Auf einen Blick
Ungiftig| Standort | Dunkel bis hell |
|---|---|
| Gießen | Alle 3–7 Tage |
| Pflege | Pflegeleicht |
| Größe | ca. 60–150 cm |
Kurzporträt
Die Bergpalme wächst langsam und bleibt mit federleichten Wedeln kompakt.
Die Bergpalme, im Handel oft unter dem Etikett Neanthe bella verkauft, stammt aus dem schattigen Unterwuchs der Bergregenwälder Mittelamerikas. Im Topf bleibt sie mit 60 bis 150 Zentimetern überschaubar und wächst sehr langsam, nur etwa drei neue Wedel bilden sich pro Jahr.
Botanisch bildet die Bergpalme einen einzelnen, schlanken Stamm. Ab etwa drei Jahren zeigt sie kleine gelbe Blütenrispen in den Blattachseln und gilt damit als einzige Zimmerpalme, die drinnen regelmäßig blüht. Spektakulär ist das allerdings nicht, viele schneiden die unscheinbaren Blüten sogar ab.
Das spricht dafür
Sie ist ungiftig für Katzen und Hunde, verzeiht Pflegefehler und kommt sogar mit kalkhaltigem Leitungswasser aus. Damit passt sie auch ins Schlafzimmer oder ins Büro.
Worauf zu achten ist
Zu viel direkte Sonne bleicht und verbrennt die feinen Wedel. In warmer, trockener Heizungsluft setzen sich außerdem leicht Spinnmilben fest, gegen die regelmäßiges Besprühen hilft.
Standort & Licht
Wo andere Palmen aufgeben, wächst die Bergpalme im Schatten weiter.
Am wohlsten fühlt sie sich an einem hellen Platz mit indirektem Licht. Direkte Mittagssonne verträgt sie nicht, dann bleichen die Wedel aus. Einen halbschattigen oder dunklen Standort nimmt sie ebenfalls an, wächst dort aber langsamer und bildet längere, dünnere Stiele. Dauerhaft unter etwa 12 °C wird es ihr zu kalt.
Gießen & Pflege
Die Bergpalme mag es gleichmäßig feucht und ist beim Wasser unkompliziert.
Im Sommer heißt das etwa alle drei bis sieben Tage gießen, im Winter alle ein bis zwei Wochen. Lass die oberen zwei Zentimeter antrocknen, halte den Ballen aber gleichmäßig leicht feucht und vermeide Staunässe. Anders als viele Palmen verträgt sie auch hartes Leitungswasser, und ein kurzes Austrocknen von einem Tag steckt sie weg. Normale Raumluft genügt ihr, im Winter beugt gelegentliches Besprühen Spinnmilben vor. Von April bis September düngst du alle zwei bis vier Wochen halb dosiert.
Umtopfen & Erde
Weil sie so langsam wächst, braucht die Bergpalme selten frische Erde.
Die Bergpalme sollte alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden, am besten im Frühjahr, wenn der Topf komplett durchwurzelt ist. Ihre Wurzeln sind empfindlich, geh beim Umsetzen also behutsam vor.
Als Substrat passt durchlässige, leicht saure Palmen- oder Grünpflanzenerde, gerne mit etwas Sand. Weil die Wurzeln nach unten wachsen, eignet sich ein eher hoher Topf mit Abzugsloch und einer Drainageschicht am Boden. Der neue Topf sollte nur fünf bis sieben Zentimeter größer sein als der alte.
Häufige Probleme
Braune Blattspitzen zeigen bei der Bergpalme trockene Luft oder einen zu trockenen Ballen an, ausgebleichte Wedel zu viel direkte Sonne.
| Symptom | Woran es liegt | Was hilft |
|---|---|---|
| Braune Blattspitzen | Trockene Luft oder zu trockener Ballen | Gleichmäßig feucht halten, Luftfeuchte erhöhen |
| Spinnmilben | Warme, trockene Heizungsluft | Besprühen oder abduschen, Luftfeuchte erhöhen |
| Gelbe oder ausgebleichte Wedel | Zu viel direkte Sonne | Heller, aber indirekt stellen |
Giftigkeit
Die Bergpalme ist ungiftig für Katzen und Hunde.
Die ASPCA führt die Bergpalme unter dem Namen Parlor Palm mit eigenem Eintrag als ungiftig für Katzen und Hunde. Für Haushalte mit Tieren ist das ein Pluspunkt. Ungiftig heißt aber nicht essbar, Erde und Wedel gehören trotzdem nicht in Kinderhände.
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